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Mittwoch, 11. August 2010

Ohne Vorspeise ist das doch nichts...

Als ich gestern völlig fasziniert auf den Vorfilm von Toy Story 3 starrte, der so wundervoll, amüsant, schön und liebevoll gemacht war, fragte ich mich:
Ja wo sind sie denn eigentlich hin, all diese wundervollen, amüsanten, schönen und liebevoll gemachten Vorfilme?


Freitag, 2. April 2010

"Beeile dich, du hast schon viel versäumt."

 "Ein Mädel wird sich schön bedanken, 
wenn deine Glut nur aus Gedichten spricht. 
Was nützt die Liebe in Gedanken? 
Kommt die Gelegenheit, dann kannst du's nicht."
Auszug: Hildes Gedicht, Film      

1927. Es ist Sommer. Da gibt es die Liebe und es gibt den Tod. Entweder oder. Paul und Günther sind sich einig: Verlieren sie die Liebe, ist ihnen auch das Leben nichts mehr wert.


Dieser Film ist voller Poesie und Sehnsucht. Es ist ein langsamer Film, ein leiser Film. Er nimmt sich zurück, lässt Worte und Gedanken wirken, untermalt von vertäumten Bildern. Leichte, weiße Hemden, die im Wind flattern, flachsfarbene Felder und dazu die Musik aus den Zwanzigern. Eigentlich geht es gar nicht darum, dass der Fim auf einer wahren Begebenheit beruht oder darum dieses Jahrzehnt realistisch nachzuzeichnen und eigentlich geht es noch nicht einmal so sehr um das Schicksal dieser Jugendlichen. Das Gefühl. Darum geht es. Schwärmerei, Melancholie, Lebensdurst, Unschuld, Schuld, Traurigkeit, Hoffnung, Wehmut, Leidenschaft. Liebe. Tod. Leben.


 "Wir haben das einzig Richtige getan: Wir haben gelebt."
Paul Krantz, Film